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Modell des Schiffshebewerks

Modern, digital, spielerisch

Unsere neue Dauerausstellung

Modelle, Videos und Mitmachstationen laden in der neuen Dauerausstellung dazu ein, die Geschichte des Hebewerks und die Welt der Binnenschifffahrt zu entdecken.

Augmented Reality

Im leer geräumten Maschinenhaus ist der ursprüngliche Maschinenparks von 1899 digital wieder zum Leben erweckt worden. Zwei große Monitoren zaubern mit Hilfe von Augmented Reality die Dampfmaschinen, Dynamos und Pumpen hervor, die ursprünglich in der Halle standen, um Strom zu erzeugen und den Kanal Richtung Dortmund mit Wasser zu versorgen. 1930 waren die Maschinen verschrottet worden, als das Schiffshebewerk an das öffentliche Stromnetz angeschlossen wurde. Die digitale Präsentation bringt die Maschinen nicht nur scheinbar in den Raum zurück, sondern ermöglicht auch tiefere Einblicke in den Aufbau und die Funktionsweise der Technik.

Navigating through Time

Die Künstlerin Cristina Tarquini thematisiert in einer eigens für das Schiffshebewerk entwickelten Video- und Soundinstallation den Anstieg des Gütertransports auf den Ozeanen und den Stand der Handelsbeziehungen zwischen den Kontinenten. Außerdem verarbeitet sie Ergebnisse der Gewässerforschung. Sie zeigen, wie extreme Wetterereignisse die Schifffahrt auf dem Rhein und auf den Kanälen in Zukunft gefährden können. Die fünfminütige Installation wird auf eine große Wand im Maschinenhaus projiziert und ist einmal pro Stunde vor Ort zu sehen sein.

Schiffe, Videos und ein Tresor

In der Ausstellung im Kesselhaus geht es um die Geschichte des Hebewerks und die Welt der Binnenschifffahrt.

Im Kesselhaus tauchen die Besucherinnen und Besucher in eine Unterwasseratmosphäre ein und begegnen einem Taucher, dessen Helm sie sich über den Kopf ziehen können. Mit viel Fingerspitzengefühl können sie außerdem versuchen, eine mit Luftpumpen betriebene Dampfmaschine in Schwung zu bringen.

Clever Skipper Spiel

An vielen Stellen zeigen Erklärvideos die Funktionsweise des Hebewerks und der Schiffsdampfmaschine. Die Besucherinnen und Besucher können virtuell den Rhein, den Dortmund-Ems-Kanal oder den Rhein-Herne-Kanal bereisen und dabei die Geschwindigkeit selbst steuern. Beim Clever Skipper-Spiel testen die Gäste ihr Wissen und können von der „Landratte“ zur „Schiffsführerin“ bzw. zum „Schiffsführer“ aufsteigen.

Viele neue Exponate

Viele Exponate wurden neu eingeworben. Zu den Highlights gehört ein lebensgroßes Porträt von Kaiser Wilhelm II. mit dem Schiffshebewerk im Hintergrund, das 1914 für das Alte Kreishaus in Recklinghausen gemalt wurde. Auch sind vergoldete Pokale aus dem Ratssilber der Stadt Dortmund zu sehen, die 1899 anlässlich der Eröffnung des Dortmund-Ems-Kanals gestiftet wurden. Die eindrucksvollen Fotografien, die während der Bauzeit des Hebewerks entstanden sind, werden auf einem „Touchtisch“ vorgestellt und erläutert. Das Spektrum der Exponate reicht ansonsten von Schiffsmodellen bis zu einem gesprengten Tresor, den die Diebe nach ihrer Tat im Kanal entsorgt haben.